…meine 3. und 4. Hand

Federwiege
© by MommyCircle

Ich weiß  gar nicht, ob wir das hier so laut kund getan haben, aber wir sind im letzten Jahr beide zum 2. Mal Mama geworden. Nach den beiden Mädels folgten nun 2 Jungs, einer von Mai, der andere von September. Und sicherlich wissen ALLE 2fach Mamis hier, dass man sich manchmal eine 3. und 4. Hand wünscht. Oder gehts nur uns so? Die „kleinen“ Großen sind mittlerweile 3 Jahre – durchaus im Stande gewisse Dinge selber zu tun. Aber eben noch nicht alles. Und natürlich brauchen sie die Mamas mehrfach am Tag, am besten zu 100 Prozent. Doch die Männer sind lange arbeiten und man hat halt nur 2 Hände…

Von euch kamen mehrere Anfragen nach Federwiegen und unserer Meinung dazu.

Ich muss sagen, das ich keinerlei Erfahrung damit hatte. Bei meiner Tochter hat das einschlafen an für sich immer sehr gut funktioniert:  Ganz am Anfang viel auf mir, irgendwann habe ich sie auf den Bauch gelegt, ein Tuch über das eine Ohr (ohne dem ging es nicht!) und dann ist sie schnullernd eingeschlafen. Wenn das mal so gar nicht geklappt hat, dann hat mir der Ergobaby immer die besten Dienste geleistet. War sie wach und Nähebedürftig war der Ergobaby auch hier meine Wahl No 1, sonst mochte sie die Wippe super gerne, um mir beim kochen zuzusehen. Und den Rest – bei dem ich 2 Hände gebraucht habe – habe ich einfach gemacht, wenn sie schlief. #verwöhnteMami 😆

Jaaa – nun bei der #2 sieht das ganz anders aus.

Zwar gehöre ich zu den glücklichen Mamas, deren Kinder noch beide einen Mittagsschlaf machen, allerdings merke ich, vor allem gegen Abend, dass der kleine Mann meine Nähe extrem benötigt. Er hat ja auch gar nicht diese Ruhe, die die Große noch hatte… sie tobt schließlich hier umher. Auch bei ihm ist der Ergobaby oft meine 1. Wahl, auch er liebt die Wippe… aber ich kann nicht alles auf die Schläfchenzeit verschieben. Wenn sich die Große wehgetan hat, oder sie mal Mama benötigt, wenn der Kleine wach ist, sich aber nicht ablegen lässt etc., dann muss ich schon sehr jonglieren, um nicht ein Riiiiesengeschrei seitens der #2 zu haben und / oder zuviel von der #1 zu erwarten. Naja – ihr wisst was ich meine.

Also habe ich mich mal bezüglich Federwiegen informiert. Zuerst bin ich auf den Zusammenhang Federwiegen und Schreibabys gestoßen. Ein Schreibaby habe ich hier sicherlich nicht, doch bei genauerem hinsehen ist mir aufgefallen, dass mein „Problem“ und das Problem der Eltern mit Schreibabys gewisse Ähnlichkeiten hat:

(An dieser Stelle übrigens ein RIESENRESPEKT an alle Eltern mit Babys die soviel schreien!!!! Wie haltet ihr das aus?!?!)

Die Babys wollen nicht abgelegt werden und wollen in Bewegung bleiben.

Kurzum

Federwiege

© by MommyCircle

Seit kurz vor Weihnachten haben wir nun eine Federwiege mit integriertem Motor hier. Die Kleinen werden in eine Hängematte gelegt, diese umschließt sie muckelig. Dann wird das Federn angestellt (die Intensität ist frei wählbar) und was soll ich sagen: In 80 Prozent der Fälle ist der kleine Mann sehr zufrieden (manchmal schläft er auch tatsächlich dort ein) und ich habe beide Hände frei für die Große. Meine 3. und 4. Hand also 😀

Wir probieren sie mal weiter aus und ich berichte in den nächsten Wochen mal, wie sie im Langzeittest funktioniert, was die Optik sagt, der Preis und ob sich die Investition lohnt (ganz günstig ist der Motor nicht, aber hier gibt es ein tolles Angebot seitens der Firma – dazu die Tage mehr!).

Euch allen einen schönen Tag – trotz des miesen Wetters 😡

1 Antwort

  1. 15. März 2018

    […] ein paar Wochen haben wir ja schon einmal über die Federwiege von Swing2Sleep berichtet, hier könnt ihr den Artikel nochmals […]

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