Swing2Sleep – Federwiege

Federwiege
© by MommyCircle

Vor ein paar Wochen haben wir ja schon einmal über die Federwiege von Swing2Sleep berichtet, hier könnt ihr den Artikel nochmals lesen.

Ich habe ja schon angeteasert, dass wir die Wiege weiter ausprobieren und ich euch berichte, wie sie im Langzeittest funktioniert, was die Optik und der Preis sagt und ob sich die Investition lohnt.

Also zu allererst: Ja, wir nutzen sie nach wie vor. Nicht täglich, aber immer wieder. Schlafen funktioniert hier immer noch super im Bett. Aber wenn meine #2 zu unruhig ist oder nicht abgelegt werden möchte, dann ist die Federwiege optimal.

Mein großes „Problem“ ist die Optik:

Wir haben aktuell das Gestell aufgebaut, daran hängt die Steuereinheit plus die Hängematte. Beides steht bei uns im Esszimmer. Ich werde immer wieder von Besuchern auf das „Teil“ angesprochen mit dem Kommentar „Das sieht aus wie was Medizinisches aus dem Krankenhaus“. Tja, leider ist das nicht ganz verkehrt: Es ist beige-weiß, nicht besonders dekorativ und recht groß (okay, das ist natürlich aufgrund der Stabilität unbedingt notwendig!). Dennoch steht es hier seit Mitte Dezember und wir kommen „klar“. In kleineren Wohnungen würde es aber definitiv im Weg rumstehen.

Wir hatten auch die Türklammer die ersten Tage in Benutzung – allerdings ist das für mich gar nicht komfortabel gewesen. Ich bekomme sie nicht verrückt (die Spannung ist zu hoch, ich bekomme die Klammer nicht auseinander gebogen, sodass ich sie verschieben kann). Also hing die Klammer – samt Steuereinheit und Hängematte – an der Stelle, wo mein Mann sie zuletzt hinbewegt hatte. Außerdem hängt die ganze Konstruktion bei unseren Türen sehr tief, was ich nicht sehr komfortabel finde. Als Lösung für den Urlaub oder so kann ich mir das vorstellen, dauerhaft zu Hause käme es für mich nicht in Frage.

Sicherlich am hübschsten und auch komfortabelsten ist der Deckenhaken. Den haben wir allerdings nicht installiert, da wir die Wiege erst testen wollten. Allerdings müsste mal hier schauen, dass die gesamte Hängematte dann nicht zu hoch hängt – das gilt es bei höheren Decken zu beachten.

Die Hängematten selber kann man ja in diversen Farben wählen – oder in der Variante aus Stoff. Für Schreibabys wird ganz klar die Hängematte aus dem Netzstoff empfohlen, da hier das Schwitzen reduziert wird und – sollten die Babys spuken – es auch direkt weg vom Gesicht ist (zudem lässt sich der dünne Stoff schnell waschen und trocknet flott). Mir persönlich gefällt die Stoffvariante wesentlich besser.

Das Besondere an der Swing2Sleep ist die Steuereinheit. Diese schwingt das Baby – nach frei wählbarer Intensität – automatisch an. Man kann eine Zeit einstellen oder eben den Dauerbetrieb wählen. Ich empfinde es als sehr praktisch, nicht alle paar Minuten die Wiege wieder „anzuschwingen“ zu müssen. Unweigerlich kam mir hier der Gedanke an das „anschaukeln“ der Großen im Garten – das ist ja auch eine tagfüllende Aufgabe, eine Steuereinheit hierfür wäre optimal *gg*. Allerdings hübsch ist auch hier anders… Man kann aus ein paar Farben wählen, die Federn bleiben allerdings sichtbar. Man muss sich also mehrmals sagen, dass es etwas sehr Praktisches ist und die Optik ausblenden 😉 Möchte man die Steuereinheit kaufen, so muss man wirklich tief in die Tasche greifen, denn mit 279 Euro ist die Einheit nicht gerade ein Schnäppchen.

Doch nun kommt das fairste Angebot, was ich seit langem im „Baby Business“ gesehen habe:

Man kann alles auch mieten. Entweder für 49 € je Monat oder ein Mini“abo“ für nur 124 Euro für 3 Monate (was meistens genau die „unruhige“ Zeit nach der Geburt ist). Jeder weitere Monat kostet dann 40 Euro. In dem Paket sind enthalten: Türklammer, Motor / Steuereinheit, Federpaket, Netzteil – Stromadapter, 3 Meter Verlängerungskabel für den 12V Adapter und natürlich die Babyhängematte. Nach der Zeit gibt man alles einfach wieder zurück. Entschließt man sich danach zum Kauf, wird dir der 1. Monat (49 Euro) sowie die geleistete Kaution von 30 Euro zu 100 Prozent auf den Kaufpreis angerechnet.

Kurzum, hier hat man echt das Gefühl, das uns Eltern geholfen werden will – und das man nicht nur an unser Geld will!

Übrigens ist die Hängematte für ein Gewicht bis 15 kg ausgerichtet – also wirklich bis ins Kleinkindalter rein nutzbar. Unsere Große passt gewichtsmäßig noch rein und lag auch schon ein paar Mal mit Buch in der Swing2Sleep. Scheint also sehr gemütlich zu sein.

Stellt sich nun noch die Frage, ob ich die Swing2Sleep empfehlen kann:

Ja, kann ich! Auch relativ uneingeschränkt. Selbst für Eltern ohne Schreibaby ist es mitunter eine Erleichterung das Kleine mal aus der Hand legen zu können, mit der guten Gewissheit, dass es muckelig liegt, ihm nichts passieren kann und es zufrieden ist. Da die Federwiege inklusive Steuereinheit sehr leicht zu bewegen ist, kann man sie auch leicht in die verschiedenen Räume mitnehmen. Mit in Urlaub kann sie ebenfalls (dann halt mit der Türklammer). Und durch die Mietoption kann man eigentlich gar nichts falsch machen, denn gefällt es nicht, dann schickt man sie einfach wieder retour. Nur die Sache mit der Optik ist so eine Sache… Aber daran kann man sich auch gewöhnen.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.