Sitzen wenn es dunkel wird Gespenster unterm Bett?

Die dunkle Jahreszeit kann für Kleinkinder schonmal unheimleich werden
© by MommyCircle

Die dunkle Jahreszeit ist da. Was zwar gemütlich sein kann, den meisten Menschen aber eher auf die Nerven geht, wird von den Kleinen nochmal ganz anders wahr genommen. Kennt ihr das auch? Meine Kleine jedenfalls hat seit neuestem Angst im Dunkeln? Woher die kommt weiß ich nicht, aber da auch uns Erwachsenen die Dunkelheit manchmal nicht ganz geheuer ist, wundert es mich nicht.

Doch wie reagiert man am besten, wenn die Kleinen nicht mehr ins Zimmer wollen, weil jemand zum Fenster reinschaut oder ein Gespenst unterm Bett haust?

Abends beim Fertigmachen scheut unsere Maus vor dem dunklen Fenster zurück. Hier verschafft uns ein Rollo Abhilfe. Schöne Rollos mit kindgerechten Motiven  gibt es zum Beispiel im Onlineshop von Velux. Sind die unten wird aus dem Kinderzimmer eine kuschelige Höhle und das Umziehen möglich. Mal ganz davon abgesehen, dass nun im Winter ein Rollo ja sowieso Sinn macht, so dass die Nachbarn beim Umziehen nicht zuschauen können 😉

Gegen Gespenster und Monster unter dem Bett versuchen wir es mit Gelassenheit und „Heldenmut“. Papa schaut extra 2x unters Bett und sicherheitshalber wird ein großer Kuschelbär neben das Bett gestellt, der die Nacht über aufpasst. Bei einer großen Drogeriekette sah ich kürzlich ein „Anti-Gespensterspray“ – auch sowas hilft vielleicht? Und ein Nachtlicht verwandelt die Dunkelheit auch schnell in ein zauberhaftes Traumland.

Doch auf jeden Fall sollten diese Ängste ernst genommen werden.

Denn für die Kleinen sind sie real. Und wie ich mir von einer Mama mit älteren Kindern neulich erzählen lies, werden sie in den kommenden Jahren noch stärker. Grund genug für uns, sich mit diesem Thema jetzt zu Beginn auseinanderzusetzen.

Macht man sich erst klar, dass diese Ängste zwar aus Fantasien der Kinder entstehen, die Kinder aber noch nicht zwischen Realität und Fantasie unterscheiden können bzw das im Laufe der Jahre erst erlernen, so fällt es doch schon leichter die Ängste für echt anzunehmen.

Ein „Monster / Gespenst/ Geist gibt es nicht!“ nimmt das Kind nicht ernst und dein Kind fühlt sich alleine gelassen. Lieber sollte man es so formulieren, dass man die Angst nicht ins Lächerliche zieht: „Echt? Ein Gespenst ist unter deinem Bett? Was macht es denn da? Ist es denn lieb oder soll es weg?“ oder so…

[Ich muss grade an eine Folge von Conni denken, wo die Eltern vorgeschlagen haben dem Gespenst einen Freund zu malen, damit es nicht mehr bei Conni unterm Bett wohnen muss ;-)]

Es gilt also die eigene Logik mal kurz wegzupacken und mit dem Kind gemeinsam auf Gespensterjagd zu gehen.

Ist dein Kind schon etwas älter wäre es beispielsweise eine Möglichkeit gemeinsam mit dem Kind zu überlegen, wie man das Gespenst denn nun verscheuchen kann. Bei kleinen Kindern hilft wohl vor allem die Nähe von Papa und / oder Mama wieder zur Ruhe zu kommen. Doch auch die größeren Kleinen sollten immer das Gefühl haben, das Papa und Mama aufpassen. Ganz egal wer da unterm Bett, vorm Fenster oder im Schuh wohnt/sitzt/hockt. Vorm Schlafengehen hilft also der „Gespenstersuchrundgang“, der Bär vorm Bett, das Spray neben dem Kopfkissen, das Rollo vorm Fenster, das Nachtlicht, ein Sternenprojektor (den hier haben wir und ich bin begeistert!)… usw usw.

In dem Sinne wünsche ich euch allen eine gute Nacht, ganz ohne Gespenster, Geister oder oder oder…

 

 

 

 

 

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