Babysprache

Sprechen lernen
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Um vorweg eines klarzustellen: Ich bin gegen Babysprache bei Erwachsenen!

Bei uns gibt es keine Tiere der Gattung „Wauwau“ oder „I-Ah“. Wenn auf dem Spielplatz eine Mutter ihrer Tochter von der kleinen „Muh-muh“ erzählt, möchte ich vor lauter Fremdschämen in Grund und Boden versinken.

Zwar korrigieren wir unsere Tochter auch nicht, wenn sie auf einen Hund zeigt und „Wauwau“ sagt, jedoch erwidern wir „Richtig, da ist ein Hund. Der Hund bellt wauwau.“

Zumindest ich mache das konsequent. Eigentlich.

Meinen Mann habe ich in den letzten 21 Monaten des Öfteren dabei erwischt, wie er durch die Straßen läuft und vergnügt mit unserer Kleinen plaudert: „Guck mal Schatz, dort fliegt ein Piep Piep.“…

Ich finde das nicht gut. Eigentlich.

Als unsere Kleine anfing zu sprechen, nannte sie ihren Schnuller immer „Nascher“. Diese Bezeichnung hat sich auch schnell bei uns mit und mit eingeschlichen. Neulich abends, nach dem Zähneputzen sagt sie auf einmal zu mir:“ Mama, Schnuller haben?“. Kurz hielt ich inne, reichte ihr den Schnuller und sagte:“ Bitte Schatz, hier ist dein Nascher.“ Strahlend sah sie mich an:“Mama, Danke. Mein Nascher.“

Pädagogisch wertvoll? Wohl eher nicht… Aber Mama ist halt auch nur ein Mensch 🙂

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