Zwischen Wutanfällen und Liebesbekundungen

Unsere Tochter ist knapp 20 Monate alt. Jeden Tag kommt etwas hinzu – neue Worte, neue Schritte und neue Erkenntnisse. Die beginnende Trotzphase macht sich allerdings bemerkbar – gerade, wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte, wechselt die Laune blitzschnell von himmelhochjauchzend nach zu Tode betrübt.

Völlig normal – doch oftmals wirklich anstrengend

Aus psychologischer Sicht sind diese – ich nenne sie mal Stimmungsschwankungen – völlig normal. Wenn man bedenkt, wie verwirrend und überfordernd diese große Welt für ein rund 80 cm großes Menschlein ist und mit wie vielen Verboten, Grenzen und Misserfolgen sie umgehen müssen, sollte man seinen Hut ziehen vor der ungebrochenen Neugier und Lebensfreude der Kleinen.

Dennoch – ein Theater auf dem Wickeltisch als wollte man das Kind foltern und nicht einfach bloß den Pyjama ausziehen, kann ganz schön an den Nerven zerren. Besonders, wenn man schon längst aus dem Haus sein müsste 😉

Liebesbekundungen machen (fast) alles wieder gut

Auf der anderen Seite haben nun aber auch die Liebesbekundungen angefangen. Das Herz geht auf, wenn unsere Tochter zigmal zwischen ihrem Papa und mir hin- und herläuft und mit breitem Grinsen Küsschen verteilt. Wenn ich Sie frage: „Weißt du wer dich lieb hat? Ich hab Dich lieb.“, dann „antwortet“ sie mit einem Nicken, einem großen Strahlen und einem dicken Küsschen.

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