Mit Kind essen gehen. Das geht doch gar nicht! Oder?

Essen gehen mit Kleinkind
© by MommyCircle

Ständig hören wir in unserem Freundeskreis den Satz: “ Wo geht ihr denn mit eurer Kleinen essen? Also mit unserem Kleinen ist das nicht möglich. Er ist so unruhig.“

Bevor unsere Tochter geboren wurde waren wir sehr viel essen. Wir arbeiten zusammen und nach einem langen Arbeitstag ist es einfacher schnell beim Italiener neben an eine Kleinigkeit zu essen, anstatt ratlos vor dem leeren Kühlschrank zu stehen. Nun hat sich natürlich einiges geändert. Wir haben meistens frisches Essen im Kühlschrank und sind natürlich viel mehr zuhause. Aber regelmäßig essen gehen wir dennoch – das erste Mal im Restaurant waren wir mit unserer Tochter als sie 8 Tage alt war. Vor Nervosität habe ich kaum einen Bissen herunter bekommen und mit der Bestellung auch sogleich die Rechnung geordert: #momlife 😉

Meine Nervosität hat sich inzwischen gelegt. Natürlich ist nicht jedes Essen entspannt, aber uns ist es wichtig und meistens klappt es hervorragend. Und irgendwie müssen die Kleinen sich ja auch an die „echte“ Realität gewöhnen und in der geht man eben auch manchmal essen.

Hier meine Tipps zum (meist) entspannten Essen gehen mit Kleinkind

  1. Vor allem für die ersten Male ist es gut, nicht zu spät essen zu gehen.
    Um 18 Uhr sind oft mehr Familien unterwegs als um 20 Uhr.
  2. Versucht euch selber nicht zu viel Druck zu machen!!!
    Zu 99 Prozent haben wir extremst positive Reaktionen bekommen, wenn unserer Kleine unruhig war. Selbst dort, wo wir es nicht erwartet haben.
  3. Lasst den Kontakt zu.
    In einem unserer Lieblings-Restaurants ist unsere Tochter inzwischen namentlich bekannt und wird freudig empfangen. So kommt es auch vor, dass sie an der Hand der netten Kellnerin durchs Restaurant spaziert und „mit bedient“. Fürs Töchterchen, sowie für die netten Bedienung ein Highlight – für uns entspannte Minuten zu zweit.
  4. Haltet euch immer vor Augen: Kinder haben ein Recht Kind zu sein!
    Klar, ihr müsst ja nicht zwangsläufig in den schicksten Laden der Stadt gehen, wo ein gediegenes Ambiente herrscht. In allen anderen Lokalitäten ist es aber in Ordnung wenn die Kleinen spielen und das Restaurant erkunden. Ihr habt ja schließlich ein Auge darauf, dass niemand allzu sehr beim Essen oder der Unterhaltung gestört wird.
  5. Be prepared!
    Ein paar Utensilien sind immer hilfreich um Wartezeiten zu überbrücken. Das Lieblingsbuch, Kuscheltier, Malblock und ein paar Stifte können die Ungeduld meist für einige Zeit besänftigen.

DAHER: Geht mit euren Kleinen zum Brunch! Geht mit ihnen zum Lunch! Geht mit ihnen Kaffee trinken! Und geht mit Ihnen Abendessen! Und wenn am Nachbartisch ein Kleines einen Wutanfall bekommt, lächelt den Eltern nett zu und bestätigt Ihnen so, dass alles okay ist und das wir doch alle im selben Boot sitzen 🙂

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