Low-Carb mit Kind: kohlenhydratarme Mahlzeiten mit der gesunden Ernährung meines Kindes kombinieren

Gesund und kohlenhydratarm essen mit Kind
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Zugegeben, ich habe in der Schwangerschaft nicht viel zugenommen. In den ersten Wochen mit unserer kleinen Maus ist unsere Ernährung jedoch ziemlich in Richtung Fertiggerichte und Fast Food abgerutscht. Die gewaltige Umstellung, die das Leben zu Dritt mit sich gebracht hat, hat uns die Energie gekostet, die sonst für einen Essensplan da war. Mein Mann war auch nach einer Woche bereits wieder arbeiten und somit keine besondere Unterstützung. Während des Voll-Stillens ist der tägliche Kalorienbedarf um 700 kcal pro Tag erhöht, jedoch spätestens beim Einführen der Beikost mussten wir die Reissleine ziehen um die letzten Schwangerschaftspfunde loszuwerden und keine Weiteren anzufuttern 🙂

Bereits vor und während der Schwangerschaft habe ich versucht auf meine Ernährung zu achten. Um nachhaltig Gewicht zu verlieren reduziert man am besten die (schlechten) Kohlenhydrate und versucht am Abend komplett darauf zu verzichten. Da unsere Tochter mittlerweile am Familientisch mit isst, mussten wir unsere Ernährung wieder ein wenig anpassen, denn natürlich möchte ich sie nicht auf Diät setzen.

Wenn wir mittags bereits warm gegessen haben, gibt es bei uns abends Brot (an dem sich die Kleine satt isst)  und dazu mache ich einen Salat. Hier kann man variieren von grünen Salaten, Fenchelsalat, Linsensalat und Weitere. Ich versuche hier möglichst auf heimisches – also saisonales – Gemüse zurückzugreifen. Die Salate machen uns satt und wir essen weniger Brot. Bei warmen Mahlzeiten verfahren wir ähnlich. Entweder wir lassen die Kohlenhydrate komplett weg und nur die Kleine bekommt eine Sättigungsbeilage, oder wir reduzieren den Anteil der Kohlenhydrate. Dann gibt es zum Beispiel einen Gemüseauflauf mit nur ein paar Nudeln, dafür mit viel Gemüse, anstatt viel Nudeln mit wenig Gemüse zu machen.

Grundsätzlich versuchen wir möglichst viel Vollkornprodukte zu verwenden: Vollkornnudeln, Vollkornreis und Brot mit hohem Vollkornanteil. Prima kann man die klassischen Sättigungsbeilagen wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln auch durch Hülsenfrüchte ersetzen. Sowohl Vollkornprodukte als auch Hülsenfrüchte enthalten zwar auch Kohlenhydrate, allerdings komplexe Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen und so schneller und länger satt machen. Man isst also weniger, ganz ohne seinen Körper auf Entzug zu setzen oder – gar schlimmer – durch eine krasse Diät zu schädigen.

 

 

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