So unterstütze und fördere ich die Sprachentwicklung meines Kindes

Sprachentwicklung Kleinkind unterstützen
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Bei unserer Tagesmutter ist ein kleiner Junge, der bereits mit 12 Monaten richtige Sätze spricht, während unsere Tochter mit 16 Monaten nur ein paar Worte sagt, wie „Mama“, „Papa“, „Milch“ und „Danke“. Aber jedes Kind ist anders und in der Entwicklung an unterschiedlichen Stellen. Dennoch erlernen Kinder die Sprache nur, wenn auch mit Ihnen gesprochen wird.

Wie kann ich die sprachliche Entwicklung meines Kindes unterstützen und fördern?

  • Viel mit eurem Kind erzählen. Auch wenn es noch nicht – oder für uns nicht verständlich – antworten kann, sollte man von Anfang an viel mit dem Kind sprechen.
  • Antwortet eurem Kind. Euer Kind brabbelt für Euch unverständlich? Es hat trotzdem etwas zu sagen, also solltest du zuhören und antworten.
  • Babysprache vermeiden. Auch wenn am Anfang die „Sing-Sang-Stimme“ gut ist, in Babysprache zu reden ist für die Sprachentwicklung nicht förderlich und auch für einen als Erwachsenen sehr anstrengend. Wenn wir spazieren gehen und einen Hund sehen, dann macht der Hund „wauwau“ – wir sehen aber keinen Wauwau.
  • Man hat gerade nichts zu erzählen. Wenn ihr mal gerade nichts zu erzählen wisst, dann singt eurem Kleinen etwas vor.
  • Vorlesen. Vorlesen. Vorlesen. Reime bzw. Bücher lesen ist gut für die kindliche Entwicklung. Insbesondere Reime unterstützen das Sprachgefühl.
  • „Floskeln“ einführen. Routine ist nicht nur bei Dingen wie dem „Zubettgehen“ förderlich. Ihr reicht eurem Kind etwas an? Sagt „Bitte“ wenn ihr es überreicht und „Danke“, wenn euer Kleines es gefasst hat. Bald setzt das nachplappern ein und somit entstehen die ersten Dialoge.
  • Wörter korrekt vorsprechen. Immer wieder fällt auf, das viele Eltern die „falschen“ Wörter ihrer Kinder übernehmen, weil es „so niedlich klingt“. Falsch! Denn wie soll euer Kind verstehen, dass es nicht ein Feppich, sondern eben ein Teppich ist, wenn es nicht korrigiert wird?
  • Hörspiele hören. Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen usw. Die meisten von uns kennen diese Hörspiele aus ihrer Kindheit. Und auch eure Kinder hören diese gerne. Natürlich kann ein Hörspiel keine Unterhaltung mit Mama oder Papa ersetzen, aber es kann eine „Lücke“ füllen, wenn ihr mal nicht sprechen wollt oder könnt 🙂

 

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