Rumpelstilzchen daheim? Wie du mit Wutanfällen deines Kleinkindes umgehen kannst

Wie du mit Wutanfällen deines Kleinkindes umgehen kannst
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Ab einem bestimmten Altern fangen alle Kinder an ihre Grenzen auszutesten. Die richtige „Trotzphase“ beginnt erst später, aber bereits mit etwa einem Jahr fangen die meisten „Babys“ an ihre Meinung laut und ausdrucksstark kund zu tun.

Oftmals sind es – aus meiner Sicht – Kleinigkeiten, die für unsere Tochter wie ein kleiner Weltuntergang sind. Aber wie kommt es dazu? Und wie sollte man da reagieren?

Frustration

Mit der Zeit entwickelt euer Kleines einen eigenen Willen und lernt somit auch – zwangsläufig – das Gefühl kennen, diesen nicht zu bekommen: Frustration. Zudem lernt es jeden Tag etwas Neues hinzu, leider geht das auch mit Misserfolgen einher, dies führt wiederum ebenfalls zur Frustration. Als Erwachsener haben wir gelernt mit dem Gefühl umzugehen, die Kleinen können das noch nicht. Umso wichtiger ist es, dass sie dies lernen. Ihr könnt eurem Schatz aber helfen, die Frustration zu überwinden.

Don’t: Ablenkung, Bestrafung, nachgeben

Und das geht nicht durch Verbote oder Bestrafungen. Auch solltet ihr weder nachgeben noch dem Kleinen seinen Willen geben. Ein ganz falscher Weg, der leider immer häufiger gewählt wird, ist der für Ablenkung zu sorgen. Denn auch dann lernen die Kleinen nicht mit dem Gefühl klarzukommen. Schlimmer noch, sie erleben das Gefühl oft nicht einmal richtig. Fatal für das spätere Teenager- und Erwachsenenalter!

Do: Geduld, Liebe und Trost

Der beste Weg ist Geduld, Liebe und Trost. Wenn unsere Tochter aufgrund eines Verbotes wütend wird, dann nehme ich sie in den Arm oder streichle ihr über den Rücken. Ich zeige ihr, dass ich nicht böse, sauer oder – noch schlimmer – enttäuscht bin. Ich sage ihr, dass ich verstehe, dass sie „xy“ blöd findet, dass es aber so ist und auch so bleibt.

Diese „Mini-Trotzanfälle“ sind bei uns immer schnell überwunden. Mit einigen Verboten kommt meine Tochter auch immer besser klar, was mich bestätigt, dass der Weg über Geduld, Liebe und Trost der absolut richtige Weg ist.

Und noch ein Tipp: Langsam bis 3 zählen, durchatmen und man kann als Mama cool reagieren, ganz ohne selber zu eskalieren.

 

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