Babyschwimmen: was ist gut vorab zu wissen?

Babyschwimmen Tipps
© by MommyCircle

Vielleicht überlegt ihr mit Eurem Baby zum Babyschwimmen zu gehen, seit euch aber noch unsicher, ob es schon etwas für Euch ist und was Ihr beachten müsst?

Babyschwimmen kann eine tolle Sache sein um aktiv Zeit mit Eurem Baby zu verbringen und ihm das Element Wasser näher zu bringen. Übrigens: Babyschwimmen ist ein typischer Papa-Kurs, also eine tolle Gelegenheit für den Papa Zeit mit seinem Kind zu verbringen, ohne unter den Erwachsenen Hahn im Korb zu sein 🙂

In unserem Umkreis werden die meisten Kurse ab 4 Monaten angeboten. Wir empfehlen: Geht die Sache behutsam an. Wenn Euer Baby gerne badet kann das ein gutes Zeichen sein – muss aber nicht. Denn: Das Wasser im Schwimmbad ist kälter als in der Badewanne. Das Becken ist viel größer. Außerdem ist es im Schwimmbad meistens recht laut und hallt. Das kann erschreckend sein. Mit unseren Tipps könnt ihr probieren Euer Baby sanft ans Schwimmen zu gewöhnen. Und hat Euer Baby Spaß dabei, ist Babyschwimmen eine wundervolle Gelegenheit Zeit miteinander zu verbringen und durch den (fast nackten) Hautkontakt noch mehr Nähe aufzubauen. Und zu beobachten wie Euer Baby immer mutiger wird, macht außerdem auch großen Spaß.

Wir haben ein paar Dinge zusammengefasst, die aus unserer Sicht sinnvoll sind und die Unternehmung unkompliziert machen:

Das solltet Ihr für Euer Baby einpacken:

  • Schwimmwindeln – mindestens zwei, falls etwas „Größeres“ in die Erste geht, muss diese rasch gewechselt werden
  • ein großes Handtuch, in welches Euer Baby komplett eingewickelt werden kann – am besten mit Kapuze für das empfindliche Köpfchen
  • Waschlotion und etwas Creme: Das Chlor im Wasser trocknet Babys Haut schnell aus
  • Baby-Q-Tips zum Trocknen der Ohren – besonders wenn es kalt ist
  • Frische Windel für nach dem Schwimmen
  • Etwas zu trinken und zu knabbern, falls ihr nicht mehr stillt. Denn Schwimmen mach hungrig

Unsere Tipps für den Aufenthalt im Wasser mit Baby:

  • Viel einfacher ist es, wenn man mit zwei Erwachsenen zum Schwimmen geht. So kann sich einer um die kleine Wasserratte kümmern, während sich der andere umzieht und duscht usw. Das Warten für Euer Baby und unnötiges Frieren wird so vermieden.
  • Wenn ihr merkt es wird zuviel, dann geht raus aus dem Wasser. Auch wenn bestimmte Übungen Eurem Baby nicht geheuer sind – einfach überspringen. Ihr kennt Euer Kind besser als jeder Kursleiter und sicher möchtet Ihr nicht, dass Euer Baby das Wasser mit Überforderung oder Angst in Verbindung bringt.
  • Wenn Euer Baby auch nach mehreren Schwimmstunden keinen Gefallen viele Anbieter einem hier auch entgegen.

Das könnte Dich auch interessieren...