Das erste Bad deines Babys

Baby Badespielzeug Seestern. Das Baby das erste Mal baden.
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Das erste Bad deines Babys ist eine schöne Sache. Wenn der Nabel abgefallen und verheilt ist (dies passiert in der Regel bis zum 10. Lebenstag), hilft meistens die Hebamme während eines Hausbesuches dabei dein Baby zum ersten Mal zu baden.

Worin bade ich mein Baby?

Worin Du dein Baby badest kannst Du dir aussuchen:

Der Badeeimer: Viele haben heute einen Badeeimer, da dieser enger ist. Ein wenig wird dein Baby also wieder an die Zeit in der Fruchtblase erinnert, eng umgeben von warmem Wasser. Es liegt auch nicht, sondern sitzt und manche Eltern empfinden das Festhalten als bequemer. Manchen Babys wird es allerdings irgendwann langweilig, da sie mit einigen Monaten lieber plantschen und sich bewegen wollen. Laut Hersteller sollen die Eimer allerdings bis etwas 3 Jahre verwendbar sein.

Klassich – die Badewanne: Eine Babybadewanne gibt es in verschiedenen Größen. Wir empfehlen darauf zu achten, dass die Badewanne möglichst groß und tief ist. So könnt ihr sie länger verwenden. Außerdem hat euer Baby mehr Platz zum plantschen, strampeln oder später sitzen und mit Badetieren zu spielen. Praktisch sind solche mit einem Badewannenständer, da ihr als Eltern dann nicht so eine gebückte Haltung einnehmen oder aber die volle Wanne irgendwo hochheben müsst. Praktisch ist hier dann auch gleich der passende Ablaufschlauch. So kann die volle Badewanne direkt abgelassen werden.

Als unsere Tocher ca. 10 Monate alt war, haben wir ihre Badewanne immer in die große Wanne gestellt und gefüllt. Sie konnte plantschen und mit dem Wasser spritzen soviel sie wollte: Die große Sauerei blieb aus. Aber sie fühlte sich in ihrer kleinen Wanne deutlich wohler, als in der Großen. Und obwohl ihre kleine Wanne fast bis oben mit Wasser gefüllt war, hatte sie nie Angst, sich frei zu bewegen.

Natürlich könnt ihr Euer Baby auch mit Euch in die große Badewanne oder unter die Dusche nehmen. Allerdings können die Kleinen heißes Wasser noch nicht vertragen, maximal 38° C ist die geeignete Temperatur. Hier lohnt es sich auch ein Badethermometer anzuschaffen, damit ihr Euer nicht verbrennt. 38° C wird allerdings für einen Erwachsenen in der Badewanne ganz schön kalt 😉 Unter der Dusche gilt es unbedingt zu beachten, den Wasserstrahl nicht direkt auf den Kopf deines Babys prasseln zu lassen.

Und natürlich sollte man auf eine Sache vorbereitet sein: Nasse Babys sind echt flutschig 🙂

Sollte es ein Schaumbad sein? Oder welcher Badezusatz ist zu empfehlen?

Nein, ein Schaumbad muss es nicht sein. Es sollte ein Zusatz gewählt werden, der möglichst sanft für die zarte Haut deines Babys ist. Wenn Du einen Badezusatz verwenden möchtest fängst Du am besten mit etwas Olivenöl oder aber Muttermilch an. Dies pflegt die Haut wunderbar. Später ist auch ein Badezusatz, wie beispielsweise das Kleiebad von Töpfer zu empfehlen. Ist dein Baby schon etwas älter (so ab 6 Monaten), dann kann auch ein Schaumbad genommen werden. Aber bitte darauf achten, dass es für Babys/ Kinder geeignet ist!

Und was kommt nach dem Bad?

Wenige Minuten Baden sind völlig ausreichend, damit Euer Baby nicht auskühlt und die empfindliche Haut nicht zu sehr beansprucht wird. Dann wird es schnell in ein warmes Handtuch eingewickelt und gut abgetrocknet. Tipp: Im Winter hänge ich das Handtuch immer bei uns im Bad über die Heizung.

Für manche Babys ist eine Babymassage mit etwas Öl oder Creme danach Entspannung pur. Oftmals folgt danach vor lauter Erschöpfung ein langes Schläfchen 🙂

Wichtig: Ihr müsst euer Baby nicht nach jedem Bad eincremen. Babys Haut sollte immer mal wieder frei atmen können und lernen, ein eigenes Schutzschild aufzubauen.

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2 Antworten

  1. Petral sagt:

    Hey du,
    ich bin gerade auf deinen tollen Blog gestossen und komme jetzt öfter vorbei. Liebe Grüße, Petra von Papier und Tintenwelten für Klein und Gross

    PS: Wenn du nur etwas für die Erwachsenen suchst schau mal Hier

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