Kinder sind süß – aber oft kleine Ferkelchen

Sauberkeit im Haus mit Baby
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Hygiene – so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig

Dreckige Finger

Praktisch sind feuchte Tücher für Gesicht & Hände mit einem wiederverschließbaren Deckel gegen das Austrocknen (z. B. Penaten Baby Reinigungstücher Gesicht und Hände). Hiermit sind zu Hause vor allem beim Füttern und unterwegs klebrige und dreckige Finger und Gesichter schnell gereinigt. Ihr erspart Euch das Suchen nach Wasser oder zu Hause die aufwendige Verwendung von Waschlappen.

Tipp für unterwegs: Die meisten Flecken aus der Kleidung lassen sich mit den Tüchern auch entfernen.

Wenn die Kinder etwas älter sind und Ihr sie an das richtige Händewaschen gewöhnen möchtet, eignen sich Schaumseifenspender für Babys & Kinder (z. B. HiPP Babysanft Waschschaum). Hält man nämlich sein Kleines vor das Waschbecken und muss dann auch noch Seife aufschäumen, so gerät das schnell zu einem Balanceakt.

Klebrige Möbel

Das Zuhause auch mit Kind sauber zu halten ist einfacher, wenn man versucht, einem Grundsatz zu folgen: Immer nachhalten! Nichts antrocknen lassen (vor allem nicht eingeweichtes Brot o. ä.) und die Arbeit nicht auflaufen lassen. Einmal in der Woche alles staubsaugen und wischen ist einfacher, als alle zwei Wochen richtig schrubben zu müssen. Also: Wenn mein Kind gefrühstückt hat, setze ich es zu seinem Spielzeug, wische Tisch und Stuhl ab und fege anschließend kurz den Boden rund um unseren Esstisch. Ist nicht immer ganz einfach, aber dauert nur wenige Minuten und ist in jedem Fall einfacher, als abends das Angetrocknete vom Boden zu kratzen und die Krümel aus der ganzen Wohnung zusammen zu kehren.

1x in der Woche alles staubsaugen und wischen ist einfacher, als alle 2 Wochen richtig schrubben zu müssen.

Meine Kinderärztin empfiehlt mit einem Kleinkind alle zwei Tage zu staubsaugen, da sie einfach alles in den Mund stecken. Die Brötchenkrümel vom Frühstück sind da ja noch harmlos – die tote Fliege ist jedoch eklig. Die Böden nass wischen ist aber in der Regel einmal in der Woche ausreichend. Wichtig hier ist, nicht zuviel Putzmittel zu verwenden und kein aggressives Mittel einzusetzen. Kinder lutschen alles ab – manchmal sogar den Fußboden.

Achtung: Bei Haushalten mit Haustieren muss öfters gesaugt und gewischt werden. Gerade die Stellen, die sich Tier und Kind teilen!

Flecken auf Kleidung

Da hilft nur: schnell waschen. Flecken von Karotten gehen super raus, wenn man das gewaschene Kleidungsstück in die Sonne legt (reicht auch hinter einem Fenster). Gegen Fettflecken hilft am besten BIOZYM F von Spinnrad. Kann direkt auf die Kleidung gegeben werden, wann diese dann gewaschen wird, ist egal. Das Mittel bleicht nicht und greift nicht die Fasern an. Ab und zu ist ein Hygienespüler sinnvoll, gerade bei Wäsche, die nur bei 30° oder 40° gewaschen werden darf. Bei der 60° Wäsche ist er in der Regel überflüssig.

Flecken von Karotten gehen ganz einfach raus, wenn man das gewaschene Kleidungsstück in die Sonne legt.

Tipp: Lätzchen und Spucktücher am besten in hellen, wenn nicht sogar in weißer Farben kaufen. Diese lassen sich – sollte doch mal ein Fleck drin bleiben – bleichen und bei hohen Temperaturen waschen. Außerdem werden diese sooft gewaschen, dass die Farbe oftmals ausfärbt.

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